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10 Jahre Jakobmayer präsentiert: Hans SöllnerSolo

Altersmilde? Keine Spur! Der letzte, dichtende und singende Anarcho der deutschen Musikszene denkt noch lange nicht ans Aufhören: Hans Söllner, bayerischer Liedermacher und Rebell, begeistert nach wie vor jedes Jahr tausende Konzertbesucher.

 

Seit gut 40 Jahren ist er nun unterwegs, der Mann aus Bad Reichenhall und irgendwo zwischen Bob Dylan, Johnny Cash, Kurt Cobain und einem bayerischen Wilderer treibt Söllner sein Wesen – singt in der Songwriter -Tradition amerikanischer Direktheit, mit großem musikalischem Instinkt und so, als seien freiheitssuchende Pioniere in die Alpen zurückgekehrt. Söllners Blick aufs Leben ist unbestechlich, sein Bild von der Welt in der er leben will, ist ein Gerechtes und seine Wut auf die, die diese Welt und ihre Lebewesen zerstören wollen, kommt mit Urgewalt. „Wir haben vergessen, dass wir die einzige Spezies sind, die sich dazu entscheiden kann, etwas zu verändern. Wir können das Elend beenden, bevor das Elend uns beendet. Ich versuche an das Gute zu glauben, auch wenn mir das nicht immer gelingt und ich immer wieder in meinen Liedern unsere Verlogenheit zeige“, sagt Söllner. Trotzdem oder gerade deshalb ist die Hoffnung immer die größte Kraft in seinen Liedern, ist Zärtlichkeit und Liebe immer stärker als die Wut oder die Verzweiflung.

 

Aber wehe denen, die den Begriff von Freiheit missbrauchen, oder Söllners ureigenste Freiheit beschneiden wollen, seine Direktheit und Grobheit kann gnadenlos sein und seine Zielgenauigkeit bei der Ortung falscher Töne ist legendär.

 

Also haltet Euch fest, Ihr Feingeister und Konflikt – Vermeider, hier geht’s zur Sache. Söllner wettert natürlich in schönstem Bayerisch, wie kein anderer so wortgewandt und voller Lust, gegen Staat, Polizei und Obrigkeit mit unglaublichem Nachdruck.

 

Er jault und flüstert – schreit und schimpft – spricht und erzählt – lacht und grinst – macht einen traurig oder fröhlich – treibt einen voran und hält einen fest.

 

Eindringlich – genau – unerbittlich und immer im Rhythmus des Lebens.

 

“Wir haben keinen Besseren als diesen kiffenden, fluchenden, Staat, Kirche und Religion und den gehobenen Geschmack beleidigenden und dann auch noch das Hochdeutsche weiträumig umfahrenden Rastafari. Habe die Ehre Herr Söllner.” Süddeutsche Zeitung

 

Foto: Simone Attisani

 

Veranstalter: JOK Jakobmayer Kultur

 

Termindaten

  • Wann

    Samstag, 9.10.2021
  • Beginn

    20:00 Uhr
  • Einlass

    19:00 Uhr
  • Ort

    Saal
  • Eintritt

    30 € zzgl. Gebühren VVK, 35 € AK - VVK-Start am Sa, 26.06.2021 um 10:00 Uhr

Kartenvorverkauf

Ticket Treff Dorfen
Telefon 08081.13 93Vorverkaufspreis zzgl. Gebühren!

Wegbeschreibung

Anfahrtsbeschreibung und Parkmöglichkeiten in Dorfen.