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Kofelgschroa„Baaz“

Aus Oberammergau kommend, brachten Kofelgschroa ihre Musik, die irgendwo zwischen Alpenlandschafen und kritsch-weltläufiger Querköpfgkeit pendelt, in die Städte und brachten Clubs in Berlin, Hamburg und Köln zum Toben. Kofelgschroa kennen keine Sprachbarrieren, „sie wirken weil sie nicht wirken wollen. Klingt ganz einfach, gelingt aber den Wenigsten“ – so beschreibt das Radio Eins in Berlin.
Mit dem Instrumentarium einer halben Blaskapelle, ergänzt durch Orgel, Zither und Klanggeschepper, einem Sprachsog aus Dialekt und Hochdeutsch, mit unverstellten Blicken in die ungesehensten Alltagswinkel haben sie es geschafft, ihren ganz eigenen Kosmos in die Welt hinauszutragen. Die Kofelschroa-Sprache ist markant, der ein- bis dreistimmige Gesang trifft sich oder auch nicht, die Mollakkorde korrigieren ganz plötzlich in ihren langen Songs das Überschäumende und Ausufernde, wo die Länge dem Song die Tiefe und die Qualität gibt. Texte werden gesprochen, gerufen, gesungen und dann gerne auch versetzt, zusammen oder im Kreis. Und dann kann sie richtig explodieren, diese Kofelgschroasche Energie – kann in langen Schleifen versetzt, über- oder untereinander Runden drehen.
Sprachspiralen kreiseln im Raum, mal hymnisch-lauthals, dann wieder rhythmisch versetzt.

 

 

So geht das, das Singen bei Kofelgschroa, nicht immer im Dialekt, aber immer schwirrt dann was über unseren Köpfen, nistet sich ein, bleibt und begleitet uns durch den Tag. Die Musik umgarnt uns, wabert, pulsiert und treibt, zieht sich zurück, um dann unerwartet neu und tief wieder um die Ecke zu biegen.

 
Dabei erfindet sich Kofelgschroa in ihrem Kosmos immer wieder neu, es ist ein ständiges Sich-Wandeln. Gefundenes wird verworfen und Neues tritt an dessen Stelle. Kein Kofelgschroa-Konzert gleicht dem anderen, kein Witz wird zweimal erzählt, das, was da auf der Bühne passiert, ist immer spontan und im Augenblick entstanden.

 
Kofelgschroa können auch schweigen, können keine Antworten geben, wenn sie eben keine haben. Das ist keine pure Verweigerung, kein Fähnchen das im Wind weht und vor sich hergetragen wird. Die Kofels müssen sie sich nicht nehmen, ihre Freiheit, es ist fast so, als würden sie diese tief in sich finden.
Das Dadaistisch-Komische, der Minimalismus und die Einfachheit, das Abgedrehte und Verträumte, das ist die Band Kofelgschroa.

 

 

PRESSEZITATE:
„Kofelgschroa sind keine Gruppe für Entschleunigungsenthusiasten mit büroinduziertem Bedarf nach Alpenromantik. Die Kofels sind Parallelzeitwesen, deren innere Uhren in ihrer genau richtigen Geschwindigkeit ticken – unbeirrt..“ Süddeutsche Zeitung
„..Das ist hypnotisch-repetitiver Akustik-Techno.“ Neon
„..Es gibt nix und niemanden, der klingt wie Kofelgschroa. Die Band aus Oberammergau zählt mit ihrem repetitiven Bayern-Krautrock, der Dub, Morricone und Elektro gefressen zu haben scheint, dabei ganz ohne perkussive Elemente auskommt, zum Ergreifendsten, was die Popmusik der vergangenen Jahre hervorgebracht hat.“ FAZ
„..Durchdacht und vielschichtig packen sie den Hörer mit scharfen und humorvollen Texten, urigen Chören, einer Unzahl wunderschöner Melodien und phasenweise elektronisch wirkenden Klangwänden, die sie aus Tuba, Posaune, Ziehharmonika und Gitarre zimmern…
„Den Einfluss der Großstadt hört man ihrer Musik an.“ BR-Puls
„..Das darf gerne rumpeln und scheppern, klingt locker dahingeworfen und es macht Spaß zu verfolgen, wie die vier zum atmenden Puls von Tuba und Akkordeon ihre Texte wie Mantras wiederholen, teils mehrstimmig, teils versetzt durcheinander. Soghaft und hypnotisch ist das Ergebnis, das sich schnell mit merkwürdigen Zeilen im Gehör einnistet.“ Jazzthetik
„..Kofelgschroa steht völlig eigenständig auf ihren Beinen und lässt sich in keine, aber auch gar keine Schublade stecken.“ Neue Züricher Zeitung
„…Kofelgschroa sind keinem Genre wirklich zuzuordnen. Trotzdem sind sie zum Inbegriff bayerischer Subkultur geworden.“ BR-Puls
„..melancholisch, mäandernd, elegisch. Die langen, fließenden Stücke mit all den Wechseltakten, beinahe psychedelisch kreisenden Melodien und unvorhersehbaren Strukturen berühren auf eine merkwürdig leise Art. Dazu kommen die bald dadaistschen, bald daseinsmüden Texte, die, im breiten oberbayrischen Dialekt vorgetragen, klingen wie aus einer Felswand geschlagen…“ Rolling Stone

 

Link zum Kofelgschroa-Ticketshop

 

Termindaten

  • Wann

    Freitag, 25.01.2019
  • Beginn

    20:00 Uhr
  • Einlass

    19:00 Uhr
  • Ort

    Saal
  • Eintritt

    19 € zzgl. Gebühren VVK, 23 € AK

Kartenvorverkauf

Ticket Treff Dorfen
Telefon 08081.13 93Vorverkaufspreis zzgl. Gebühren!

Wegbeschreibung

Anfahrtsbeschreibung und Parkmöglichkeiten in Dorfen.